Am Dienstagabend trafen Watford und Preston aufeinander, und die Gastgeber gewannen mit 2:1. Es war ein Spiel, das erst wirklich interessant wurde, als die Halbzeit um war. Davor war wenig los, und dann kamen die Tore.
Callum Lang hatte die Gäste bereits in der fünften Minute in Führung gebracht. Danach sah es lange so aus, als würde die Partie im Sand verlaufen. Erst zur Pause änderte sich etwas: Watford brachte drei Spieler ins Spiel – Vata, Nabizada und Payero. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste ihre Defensive verstärkten, indem Vukčević für Kenny eingewechselt wurde.
Und dann kam die Phase, die das Spiel entschied. In der einundsechzigsten Minute brachte Traore frische Beine, und in der sechzigsten Minute zeigte Vukčević noch einmal Gelb. Die Gastgeber drängten, und in der sechzigsten Minute erzielte Kayembe den Ausgleich. Wenig später, in der sechzigsten Minute, fiel auch bei Gibson die Karte. Dann, in der siebzigsten Minute, sorgte Doumbia für die Entscheidung.
Die Statistiken zeigen ein interessantes Bild. Watford besaß den Ball mit 61 Prozent, doch Preston hatte mit 2,38 erwarteten Toren die besseren Chancen. Fünf Schüsse auf Ziel bei den Gästen gegenüber fünf bei den Hosts – beide Seiten kamen zu Möglichkeiten, aber Watford nutzte ihre. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass wir vorher eine Heimsiegprognose abgegeben hatten. Und genau das passierte – die Gastgeber holten den Sieg, obwohl das Spiel nicht nach unserem ersten Eindruck lief.
Nach diesem Ergebnis bleibt Watford auf dem zweiundzwanzigsten Platz mit fünf Punkten. Preston steigt auf den achtzehnten Rang mit sechs Punkten. Beide Teams haben sechs Spiele absolviert, und die Tabelle zeigt, dass noch viel Raum nach oben ist.