Am Freitagabend traf Ženis auf Altėj in der 24. Runde der Premier-Liga. Das Spiel endete 1:0 für die Gastgeber aus Astana. Ein Tor, ein Elfmeter, der nicht verwandelt wurde — das war der Rahmen des Abends.
Die Minute, die blieb, war die 66. A. Filipovic stellte die Entscheidung her. Zuvor hatte er schon in der 45. Minute die gelbe Karte gesehen, doch das schreckte ihn nicht zurück. Fünf Minuten später stand er am Punkt — und scheiterte. Interessant wird es, wenn man sieht, wie viel Druck Ženis ausübte und wie wenig Altėj davon annehmen konnte.
Bereits zur Halbzeit gab es Veränderungen. Drei Spieler wurden ausgewechselt, darunter A. Saulet, der zuvor in der 22. Minute verwarnt worden war. Das passte nicht zusammen — eine Karte und dann sofort raus. Dagegen blieb Filipovic im Spiel und sollte es noch einmal versuchen. Nebenbei fiel auf, dass Altėj in der zweiten Hälfte kaum noch in die Zweikämpfe kam.
Die Zahlen erzählen eine klare Geschichte. 93 Angriffe gegen 82, 7 Schüsse aufs Tor gegen 2, 53 Prozent Ballbesitz gegen 47. Und dabei nur ein Treffer. Viele Bälle, wenig Treffsicherheit — beim Gegner war die Quote bei 12 Prozent, bei den Gastgebern bei 47. Das Verhältnis ist zerrüttet: viel Aktion, wenig Ergebnis.
Nach dem Sieg bleibt Ženis auf Platz acht mit 29 Punkten nach 22 Spielen. Altėj rutschte weiter ab, steht jetzt auf Platz 16 mit 17 Punkten nach 23 Begegnungen. Der Abstand wächst, und wer oben mitspielen will, muss bald wieder punkten.