In der fünften Runde der Premier-Liga bezwang CSKA Moskau Lokomotiv Moskau mit 3:2 auf der VEB Arena. Die Gastgeber gingen nach der Halbzeitpause in Führung und hielten den Vorsprung bis zum Ende. Lokomotiv kämpfte sich zurück, doch der Unterschied blieb bestehen.
Die Partie begann mit einem Überraschungsmoment. In der 22. Minute erzielte A. Silyanov für Lokomotiv die Führung, bevor Luciano Gondou in der 29. Minute ausglich. Der VAR bestätigte den Treffer erst in der 30. Minute — «ein Fehler entscheidet», wenn die Technik zögert. Gerzino Nyamsi erhielt kurz vor der Pause die gelbe Karte, «der Platz war schwer» für beide Seiten.
Nach der Pause übernahm CSKA das Tempo. K. Danilov traf in der 50. Minute und brachte die Gastgeber wieder in Front. Matthias Alves folgte in der 68. Minute und machte den Deckel drauf. Lokomotiv reagierte verzweifelt. S. Pinyaev reduzierte in der 75. Minute, doch der Rückstand war zu groß. «spielten die zweite Hälfte in Überzahl» — oder zumindest in der Überzeugung, mehr erreichen zu können.
Die Statistiken bestätigen, was das Auge sah. CSKA kontrollierte 54 Prozent des Balls und schuf drei große Chancen bei 2,2 Expected Goals. Lokomotiv hatte 1,6 Expected Goals und vier große Chancen, doch die Torgefahr fehlte. Zehn Schüsse auf das Tor bei den Hosts standen drei gegenüber. Lokomotiv blockte sieben Schüsse — mehr als es selbst abgab — «fand kein Mittel». Der Torhüter der Gastgeber musste nur einmal greifen.
Die Tabelle bekam durch dieses Ergebnis eine neue Struktur. CSKA bleibt mit zwölf Punkten auf dem vierten Platz, vier Spiele ungeschlagen. Lokomotiv rutschte weiter ab und liegt nun auf dem 14. Platz mit drei Punkten aus drei Unentschieden und drei Niederlagen. «stehen mit dem Rücken zur Wand» — für die Gäste beginnt die schwere Phase der Saison.
Interessant wird es in den kommenden Wochen. Beide Teams verloren ihr letztes Spiel gegen Akron und Rostov. Die Motivation war sichtbar, doch die Umsetzung fehlte. CSKA nutzte den Standard besser, Lokomotiv überliessen dem Gegner den Ball zu lange. Der Sieg gehört denjenigen, die die Momente festhielten — nicht denen, die sie vergaben.