Aucas und Macara: Ein Spiel, das sich nicht anfühlte
Aucas empfing Macara im Estadio Gonzalo Pozo Ripalda. Das Endresultat lautete 1:2, und interessant wird es, wenn man betrachtet, wie es zustande kam. Macara ging früh in Führung, verdoppelte nach der Pause und musste sich trotzdem mit einem Elfmeter zufriedengeben. Nebenbei: Wir hatten einen Sieg für die Hausherren prognostiziert, mit vierzig Prozent Sicherheit. Der Matchverlauf hat das widerlegt.
In der 45. Minute fiel der entscheidende Moment. F. Posse traf für Macara zum 0:1. Er hatte die Gelbe Karte bereits auf dem Platz, aber der Treffer gehörte ihm. Aucas reagierte mit der nächsten Minute: L. Gustavino kam für einen anderen Spieler. Der Taktikwechsel war offensichtlich, aber er half wenig. Macara erhöhte in der 55. Minute durch A. I. Campana. 0:2. Die Hausherren standen unter Druck, und der Druck wirkte greifbar.
Der Umdrehungsversuch kam spät. In der 87. Minute zeigte J. Estacio die rote Karte. Macara stand nur noch zu zehnt. Das änderte aber nichts am Spielstand. Aucas drängte, fand den Weg zum Tor nicht. Stattdessen kam es in der 90. Minute zu einem Elfmeter. E. Preciado verwandelte in der 93. Minute. 1:2. Das war's.
Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte. Aucas hielt den Ball mit sechzigsechs Prozent, führte einhundertzwanzig Angriffe durch und schoss dreizehnmal. Macara hatte vierundfünfzig Angriffe und vier Schüsse aufs Tor. Aber die Effizienz sprach für die Gäste. Vier Schüsse, vier Treffer. Aucas brauchte dreizehn Schüsse für einen. Die Chancen gingen einfach verloren.
Macara zog an der Tabelle hoch. Dreiundfünfzig Punkte, dritter Platz. Aucas blieb mit fünfzig Punkten auf Platz vier. Der Abstand von einem Punkt. In einer Liga, wo jeder Punkt zählt, ist das mehr als nur Statistik. Es ist ein Signal. Die Gäste konnten für eine Überraschung sorgen, und sie taten es.