Avellino und Palermo endeten in der vierten Runde der Serie B mit 1:1. Das Spiel am Sonntag auf dem Stadio Partenio-Adriano Lombardi verlief nicht nach Erwartung. Die Gäste dominierten den Ball, die Gastgeber waren effizienter vor dem Tor.
Interessant wird es, wenn man die Tore betrachtet. Walid Cheddira brachte Avellino in der 60. Minute in Führung. Drei Minuten später glich Dennis Johnsen aus. Nebenbei fiel auf, dass beide Treffer kurz nacheinander kamen und die Stimmung im Stadion sofort kippte.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. Palermo hatte mit 53 Prozent mehr Ballbesitz und legte 118 Angriffe vor, Avellino kam auf 86. Doch nur drei große Chancen schufen die Gastgeber, die Gäste eine einzige. Fünf Schüsse trafen aufs Tor, bei den Besuchern waren es zwei.
Die Begegnung war von Disziplinproblemen geprägt. Mattia Bani erhielt in der 35. Minute die erste Gelbe Karte. Filippo Missori folgte in der 56. Minute, Michael Venturi in der 84. Minute. Die Schiedsrichter kontrollierten das Spiel, aber die Nerven lagen blank.
Was die Tabelle betrifft, so änderte das Ergebnis wenig. Avellino bleibt mit sieben Punkten auf dem fünften Platz. Palermo hält mit zehn Zählern den zweiten Rang. Die Gäste sind seit fünf Spielen ungeschlagen, die Gastgeber haben in vier Partien zwei Siege erreicht.
Am Ende stand ein Resultat, das beide Seiten zufriedenstellen konnte. Avellino zeigte, dass sie auch gegen stärkere Gegner punkten können. Palermo musste erkennen, dass Ballbesitz nicht immer Tore bedeutet.