Am Sonntagabend traf die NFL auf ein Duell, das keinen klaren Favoriten kannte. Die Bengals aus eigener Halle standen den Lambojacks gegenüber, und das Spiel endete 38:31 für die Gäste. Interessant wird es, wenn man die Form der letzten Wochen betrachtet — die Bengals hatten vier Siege in Folge, die Lambojacks waren zwischenzeitlich zweimal gescheitert.
Für die Besucher bedeutete der Sieg eine Wende. Nach der 14:28-Niederlage gegen die Bobkcats und dem knappen 7:35 gegen die Wildkatzs schien die Serie nicht gut zu laufen. Und dann kam der Auftritt in der dritten Minute: 35:23 gegen die Trailblazers, 38:28 gegen die Cardinals — und nun dieser Sieg, bei dem die Gäste das Torverhältnis umkehrten. Nebenbei: 38 Punkte sind nicht alltäglich im kommenden Spielplan.
Die Bengals verloren völlig den Faden. Die Gastgeber hatten zuletzt 59:17, 29:17, 28:24 und 38:10 — ein Ansturm, der nicht jeden Tag passiert. In diesem Match reichte es nicht, um den Lauf fortzusetzen. Die Verteidigung stand nur noch zu zehnt, wenn man so will, und die Punkte der Lambojacks zogen davon. Der Routinier beruhigte das Spiel nicht, sondern die Gäste machten den Deckel drauf.
Der Markt sieht ein torarmes Spiel, doch hier wurde gegengesteuert. 69 Punkte zusammen — das ist mehr, als die meisten Vorhersagen andeuteten. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, sondern wer die entscheidenden Episoden nutzte. Die Bengals schenkten das Tor her, als die Lambojacks den Standard abarbeiteten. Es war kein Match, bei dem man nach der Hälfte aufgeben konnte.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Serien nicht ewig halten. Die Bengals stehen nun nach vier Siegen ohne Punktgewinn, während die Lambojacks beweisen, dass sie auch gegen starke Gegner bestehen können. Die Fans trieben die Mannschaft nach vorn, doch am Ende zählten die Takte, nicht die Stimmung.