Am Freitagabend standen sich die Bulldoggen und die Dämonen in der Regular Season der NFL gegenüber. Das Endergebnis fiel mit 80:6 aus. Zwei Teams, eines dominierte, das andere blieb weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.
80 Punkte in einem einzigen Spiel sind keine gewöhnliche Zahl. Normalerweise sieht man solche Werte nur, wenn beide Seiten offen angreifen. Hier war es anders: Die Bulldoggen hatten den Gegner nie in den Zweikämpfen, die Dämonen kamen nie richtig ins Spiel.
Interessant wird es, wenn man den Kontext betrachtet. Die Dämonen waren am 28. August gegen die Wildcats angetreten und verloren 37:42. Ein knapper Rückstand damals, heute ein Sackgassen-Ergebnis. Nebenbei bemerkt: zwei Spiele, zwei Niederlagen, aber mit völlig unterschiedlichem Charakter.
Der Unterschied zwischen 37:42 und 80:6 ist kein Detail. Beim ersten Spiel fehlten vielleicht einzelne Konversionen oder eine bessere Defensive. Bei 80:6 fehlte die Struktur komplett. Die Bulldoggen legten ein verbessertes Angebot vor — im sportlichen Sinne natürlich — und die Dämonen hatten keine Antwort.
Was bleibt, ist die Frage nach der Reaktion. Ein Spiel wie dieses trennt nicht nur Punkte, es trennt auch Selbstvertrauen. Die Bulldoggen haben den Gegner auseinandergenommen, die Dämonen zitterten nicht einmal um einen Sieg — es gab keinen.