In der fünften Runde der Regular Season der La Liga trafen Celta Vigo und Málaga aufeinander, das Spiel endete 1:1. Die Gastgeber hatten mit Ferran Jutglà den Führungstreffer erzielt, doch Adrian Nino glich für die Gäste in der 83. Minute aus. «Und dann» kam es zu diesem Moment, in dem alles wieder offen war.
Jutglà nutzte eine Gelegenheit in der 41. Minute und brachte Celta in Führung. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Gastgeber die Ballbesitzsituationen nutzten. Sie dominierten den Druck, doch Málaga blieb kompakt und ließ sich nicht frühzeitig aus der Ruhe bringen.
Nino fand den Weg ins Tor spät, in der 83. Minute. Nebenbei fiel auf, dass Málaga trotz 54 Prozent Ballbesitz nur zwei Schüsse aufs Tor produzierte. Die Gastgeber hatten fünf Trefferversuche erfolgreich, aber auch acht daneben. Viele Schüsse mit einem Tor — die Chancen gingen weitgehend verloren.
Die Statistiken zeigen ein ungleiches Bild. Celta erreichte einen Expected-Goals-Wert von 1,9, Málaga lag bei 0,43. Die Gäste verteidigten tiefer, ihre 84 Pässe rückwärts stehen im Kontrast zu Celtas 51. Trotzdem blieben beide Teams bei je einem Gelb — Galilea in der 24., Lago in der 26. Minute.
In der Tabelle bleibt Celta auf Platz 16 mit vier Punkten aus sechs Spielen, Málaga liegt auf Rang 18 mit drei Punkten aus fünf Begegnungen. Beide Teams ohne Sieg, beide in der Defensive stark. Die Ergebnisse der letzten Runden zeigen: Celta spielte gegen Hetafe und Real Sociedad unentschieden, Málaga gegen Levante und Deportivo ebenfalls.
Wir hatten den Sieg der Gastgeber vorhergesagt, mit einer Einschätzung von 86 Prozent. Der Matchverlauf hat das nicht bestätigt. Was den Vorhersageweg brach, war die Effizienz der Gäste — Ninos Treffer kam spät, aber er reichte. Das ist der Unterschied zwischen Erwartung und Realität.