Am Samstagabend trafen die Mannschaften von Málaga und Levante aufeinander. Das Spiel endete torlos. In der vierten Runde der La Liga ging es um Punkte, aber beide Seiten blieben leer aus.
Die entscheidende Minute kam früh. Neun Minuten nach dem Anpfiff scheiterte Carlos Ruiz Rubio am Elfmeter. Und dann blieb es still auf dem Feld. Die Gastgeber hatten die Chance und vergaben sie. Die Gäste warteten vergeblich auf einen Fehler.
Es war ein Spiel, in dem sich beide Teams behüteten. Levante hielt sich zurück, Málaga suchte nicht nach dem Durchbruch. Nebenbei fiel auf: Levante parierte glänzend, als es darauf ankam. Drei gehaltenen Bälle stehen zu Buche, genau wie für den Keeper von Málaga.
Die Zahlen sprechen für sich. Málaga besaß den Ball in 63 Prozent der Zeit. Doch die Effizienz fehlte. Mit einer Expected-Goals-Marke von 1,46 verpassten die Hausherren ihre Möglichkeiten deutlich. Levante kam auf 0,81 und fand ebenfalls nicht den Weg zum Tor.
Wir hatten auf einen Sieg der Gäste gesetzt. Achtzig Prozent Vertrauen legten wir in Levante. Interessant wird es, wenn man sieht, warum es anders kam. Der Elfmeter in Minute neun war der Moment, der alles veränderte. Danach sah das Spiel aus, als würde keine Seite den Kampf gewinnen wollen.
Málaga bleibt ungeschlagen, aber punktlos. Vierzehn Punkte trennen die Tabellenplätze noch nicht voneinander. Die nächste Runde wird zeigen, ob die Teams aus ihrer Defensive herauskommen oder weiter nur um jeden Ball kämpfen.