Como und Parma trafen am Sonntag im Stadio Giuseppe Sinigaglia aufeinander. In der Serie A, Runde vier, endete das Spiel 2:1 für den Gastgeber. Die Partie war von Anfang an geprägt von unterschiedlicher Dominanz, doch erst in der zweiten Hälfte wurde die Balance spürbar verschoben.
Der erste Treffer fiel bereits in der 23. Minute. J. Ramon nutzte eine Gelegenheit und schob den Ball ins Netz. Nebenbei fiel auf, dass Parma kaum nachlegten, obwohl sie den Ball öfter berührten als erwartet. Die Gäste kamen nie in die Zweikämpfe, wo es wirklich um die Sache geht.
Um die Halbzeit herum änderte sich wenig. Erst in der 83. Minute brach etwas auf. Kaiki erhöhte zum 2:0, und dann kam die Verzweiflung bei Parma. D. Romero fügte in der 90. Minute den Schlusspunkt hinzu. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie wenige Chancen die Gäste schufen, während Como sechs große Möglichkeiten hatte.
Wir hatten vorhergesagt, dass Como gewinnt, mit einer Sicherheit von 64 Prozent. Die Rechnung ging auf, und das lag nicht nur an der Klasse, sondern auch daran, dass Parma sich nicht richtig einfand. Die hohe Abwehrkette wurde ausgehebelt, und die Gäste brauchten die Punkte dringend, fanden aber keinen Weg.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Como hielt 64 Prozent Ballbesitz und erspielte sich 2,98 erwartete Tore. Parma kam auf 1,15. Von sieben Schüssen auf Ziel traf keiner, bei Parma waren es vier, davon traf einer. Der Unterschied zwischen Hoffnung und Realität war deutlich.
Im Klassensystem ändert sich nichts Wesentliches. Como steht auf Platz drei mit zehn Punkten nach vier Spielen. Parma liegt auf Platz 17 mit einem Punkt. Der Gastgeber gewinnt, der Gast verliert, und die Spur bleibt unverändert.