Lahti und Jaro trennten sich am Freitagabend in der Relegation Group mit 1:1. Martim Ferreira brachte die Gastgeber in der neunten Minute in Führung, Valde Löfs glich für die Gäste in der 89. Minute aus. Romaric Yapi verlor in der Nachspielzeit die Nerven und wurde des Feldes verwiesen. Und dann stand der Punktewert, und keiner war wirklich zufrieden.
Ferreira traf früh, das Spiel schien sich zu drehen. Jaro stand kompakt, kamen zurück ins Spiel, aber die Chancen blieben knapp. Lahti kontrollierte den Ball mit 69 Prozent, doch Kontrolle allein entschied noch nichts. Die Gäste warteten, suchten die Lücke, fanden sie nicht.
In der 89. Minute kam die Wende. Valde Löfs nutzte den Moment und glich aus. Interessant wird es, wenn eine Mannschaft so lange drückt und dann in der letzten Sekunde den Ausgleich kassiert. Lahti stand auf dem Siegen, Jaro hatte den Atem nicht verloren.
Romaric Yapi bekam in der 67. Minute seine gelbe Karte, in der Nachspielzeit folgte die Rote. Vier Gelbe auf beiden Seiten, eine Rote für die Gastgeber. Nebenbei fiel auf, dass Jaro mit weniger Ballbesitz effizienter blieb — 33 Prozent Trefferquote bei ihren Schüssen, Lahti konzedierte 19 Prozent.
Lahti bleibt auf Platz sieben mit 32 Punkten, Jaro liegt elft mit 15. Die Gastgeber verloren einen Punkt, die Gäste holten einen, den sie sich verdient hatten. Sind seit fünf Spielen ungeschlagen — nein, das trifft nicht zu, aber Jaro zeigte, dass sie nicht einfach einreißen.
Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, die Wahrscheinlichkeit lag bei 50 Prozent. Der Kapitän zog die Mannschaft mit — nicht in diesem Fall. Jaro brauchte nicht viel, um zu überleben. Ein Punkt, der zählt, wenn man unten steht.