Am Sonntag trafen Fulham und Manchester United auf Kretzen Cottage aufeinander. Die Partie endete 1:1 in der Premier-League-Spielzeit 5. Die Gastgeber gingen durch ein Eigentor in der 63. Minute durch Lisandro Martínez in Führung, doch Matheus Cunha glich in der 89. Minute aus. Und dann zeigte sich, dass der Ball nicht immer dorthin rollt, wo die Favoriten ihn erwarten.
Fulham kontrollierte den ersten Abschnitt weitgehend. Die Gäste hatten mehr Ballbesitz, aber die Gefahr kam meist von der anderen Seite. In der 45. Minute sah Josh King eine gelbe Karte, Castagne folgte in der 50. Minute. Interessant wird es erst, wenn die zweite Halbzeit beginnt — doch die Situation änderte sich nicht grundlegend.
Die Substitutionen kamen gehäuft ab der 71. Minute. Oscar Bobb und Alex Iwobi, Sander Berge und Marcus Rashford, Gonzalo García und Josh King — die Trainer wechselten durch. Luke Shaw wechselte in der 84. Minute für die Gäste. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams früh angriffen, aber keine klaren Tore erzielten.
Die Statistik spricht eine deutliche Sprache. Manchester United hatte 57 Prozent Ballbesitz, Fulham 43. Die Gäste warfen 21 Bälle in die Strafraumzone, die Gastgeber konzentrierten sich auf 11 Schlüsselaktionen. Und dann kam das Eigentor — ein Moment, den keine Statistik vorhersehen kann.
Fulham bleibt auf Platz 20 mit einem Punkt nach vier Spielen. Manchester United liegt auf Platz 13 mit vier Punkten. Interessant wird es in den kommenden Wochen, ob die Gastgeber den Anschluss finden oder die Gäste sich nach oben arbeiten.
Wir hatten vorhergesagt: Sieg für die Gastgeber, mit 39 Prozent Sicherheit. Die Prognose traf nicht. Und dann zeigte sich, dass der Ball anders rollte — das Eigentor in der zweiten Halbzeit und der späte Ausgleich veränderten alles.