Am Samstagabend trafen die Katamounts im eigenen Stadion auf die Golden Eagles. Das Spiel endete 44:20 für die Besucher aus der anderen Stadt. In der regulären Saison der NFL war das Ergebnis deutlich, und die Gäste zeigten, wofür sie stehen.
Die Katamounts kamen in den letzten Wochen nicht zur Ruhe. Am 26. September verloren sie mit 31:58 gegen die Baccaniers, davor gab es am 19. September einen klaren Sieg von 58:14 gegen die Blue House. Dazwischen stand am 12. September eine Niederlage von 10:62 gegen die Birkeys. Seitdem versuchte man sich zu stabilisieren, doch am Ende fehlte die Konstanz.
Die Golden Eagles lieferten ein anderes Bild. Seit dem 29. August haben sie jedes ihrer vier Spiele gewonnen. Gegen die Terriers gab es 42:38, gegen die Bulldogs 45:19, gegen Moch 24:9 und gegen die Hawks 38:14. «Sie haben nichts zu verlieren», sagt man in solchen Situationen, doch der Eindruck war ein anderer: Die Gäste traten mit einer Sicherheit auf, die aus dem Erfolg wuchs.
Das Verhältnis auf dem Feld war von Anfang an klar. Die Katamounts konnten den Spielrhythmus nicht finden, die Golden Eagles nutzten jede Gelegenheit. «Ein Fehler entscheidet», und hier entschieden mehrere. Die Gäste zählten auf ihre Stärke, die Gastgeber suchten nach Antworten, die nicht kamen.
Am Ende stand es 44:20. Für die Katamounts bedeutet das eine weitere Niederlage in einer ohnehin schwierigen Phase. Für die Golden Eagles ist es der vierte Sieg in Folge — und die Frage ist, wie lange sich diese Spur halten lässt. «In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht», doch die Tabelle zählt am Ende doch.