Am 13. September 2026 traf der Aufsteiger Marrek im Rahmen der Regular Season in der Zweiten Liga auf Pirin. Das Spiel endete 3:0 für die Gastgeber, und der Ausgang war wenig überraschend — die Heimelf hatte die letzten Partien stabilisiert, während Pirin seit dem Saisonstart noch keinen einzigen Punkt geholt hatte. Der eigene Kader war breiter, und die Trainerarbeit der letzten Wochen zeigte sich in der ersten Halbzeit.
Interessant wird es bei der Abfolge der Treffer. In der 22. Minute erzielte M. Miletic das 1:0, und und dann fiel in der 23. Minute durch D. Goranov das zweite Tor. Goranov traf erneut in der 28. Minute — drei Treffer in sechs Minuten, und das war der Moment, in dem Pirin den Überblick verlor. Die Gäste standen tief und kompakt, aber die Räume, die Marrek schuf, waren zu klein, um sie zu füllen.
Die Auswechslungen begannen in der 46. Minute, als A. Bachev, M. Georgiev und I. Ivanov für Pirin aufs Feld kamen — ein Versuch, das Tempo zu ändern. In der 60. Minute wurde Miletic selbst ausgewechselt, und nebenbei fiel T. Tasev in der 69. Minute mit einer gelben Karte auf, bevor auch er das Feld verließ. G. Dimanchev erhielt in der 72. Minute ebenfalls eine Verwarnung, und Y. Kostov kam für ihn. Die Änderungen brachten keine Wende, und Pirin spürte den Druck, der aus der eigenen Defensive kam.
Die Zahlen belegen die Dominanz der Heimelf. Marrek hielt 62 Prozent des Balls, während die Gäste auf 38 Prozent kamen. Acht Treffer auf das Tor trafen die Gastgeber, davon wurden zehn nicht verwertet. Pirin schoss nur einmal ins Ziel, und zwei ihrer Spieler erhielten Gelb. Die Ecke-Zahl lag bei 9 zu 4, die Freistöße bei 13 zu 10. Viele Schüsse mit drei Treffern — die Chancen gingen nicht alle nieder, aber die Qualität der Abschlüsse war entscheidend.
Mit diesem Sieg bleibt Marrek auf dem 9. Platz in der Tabelle. neun Spiele, vier Siege, ein Unentschieden, vier Niederlagen — 13 Punkte. Pirin liegt weiterhin auf dem 18. Rang mit null Spielen, null Punkten und neun Niederlagen. Die Negativserie der Gäste wurde nicht beendet, aber der Abstand zum sicheren Bereich bleibt stabil. Was sich ändert, ist die Erwartungshaltung an die Heimelf — sie müssen nun zeigen, dass der Sieg kein Zufall war.