OFI Kritis und Hoffenheim trafen am Mittwoch im Pagrati-Stadion aufeinander. Das Spiel endete 2:0 für die Heimmannschaft in der ersten Runde der League Stage. Die Gäste dominierten lange Zeit den Ball, doch OFI nutzte die Momente, die sich boten.
Die Partie begann ruhig. In der 23. Minute erhielt Vladimír Coufal die erste gelbe Karte, was die Spannung im Mittelfeld anzeigte. Dann kam der erste entscheidende Moment: In der 30. Minute traf Aitor Cantalapiedra. OFI stand plötzlich vorne. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Gäste darauf reagierten — sie erhöhten den Druck, fanden aber keine klare Lösung.
Hoffenheim kontrollierte den Ball mit 67 Prozent possession und schoss 134 Angriffe los. OFI spielte mit 33 Prozent und kam auf 51 Angriffe. Die Zahlen zeigen ein Bild, das nicht zum Ergebnis passte. Die Gäste parierten glänzend, aber OFI hielt dreimal in Folge die Null. In der 60. Minute zogen die Heeren ihre ersten drei Wechsel durch — Albian Hajdari, Nathan De Cat und Patrick Wimmer gingen vom Platz.
Die zweite Hälfte brachte mehr Spannung. Georgios Kanellopoulos erhöhte in der 84. Minute auf 2:0. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams gelbe Karten sammelten: OFI erhielt drei, Hoffenheim zwei. Die Heimmannschaft stand tief und kompakt, holte einen Freistoß heraus und wartete auf den richtigen Moment.
Die Statistiken erzählen eine andere Geschichte. Hoffenheim hatte 1,46 erwartete Tore und 5 Schüsse aufs Ziel, OFI 1,17 und 3. Viele Schüsse bei einem Tor bedeuten, dass Chancen verpasst wurden. Die Gäste parierten glänzend, aber OFI fand die Lücke, wenn es darauf ankommt.
Beide Teams stehen mit null Spielen und null Punkten in der Tabelle — die League Stage hat gerade begonnen. Für OFI ist es der erste Auftritt nach zwei Siegen und einem Unentschieden in den letzten Spielen. Hoffenheim kam von einem 2:1 gegen Stuttgart, verlor aber in dieser Begegnung den Faden.