In der fünften Runde der Challenger Pro Liga besiegte Eupen Patro Eisden mit 2:1. Das Spiel endete dramatisch, als die Gäste in der Nachspielzeit noch einmal zulegten. Patro hatte zuvor noch aufgeholt, doch der Treffer kam zu spät.
Logan Delaurier-Chaubet entschied das Spiel früh für die Gäste. In der 18. Minute knackte er die Abwehr von Patro. Der Gegner fand kein Mittel, um den Rückstand zu verkraften. Erst in der 90. Minute glich Bertan Çalışkan aus. Und dann kam die Entscheidung: Isaias Delpupo markierte in der 95. Minute den Siegtreffer.
Die Gäste kontrollierten den Ball besser. Mit 62 Prozent Ballbesitz dominierten sie die Spielsituation. Zudem waren ihre Abschlüsse treffsicherer: 57 Prozent der Schüsse landeten im Ziel, bei Patro waren es nur 9 Prozent. Viele Schüsse mit einem Tor — die Chancen gingen bei den Heimherren verloren.
Patro warf viele Spieler nach vorne, blieb aber in der Verteidigung verletzlich. 87 Angriffe verzeichneten die Gastgeber, doch null große Torchancen. Die Zahlen zeigen, dass das Spiel nicht durch Qualität entschieden wurde, sondern durch Effizienz in entscheidenden Momenten.
Patro rutschte mit dem Sieg von Eupen weiter ab. Mit 3 Punkten steht der Verein auf Platz 13. Eupen hingegen festigte den vierten Platz mit 9 Punkten. Die Gäste haben es selbst in der Hand, die Qualifikation zu erreichen.
Interessant wird es in den kommenden Runden. Beide Teams müssen zu Hause liefern, wenn sie die Spur halten wollen. Für Patro ist die Lage klarer geworden: drei Siege reichen nicht mehr.