Am Samstagabend trafen die Piraten auf die Bisons im Rahmen der Regular Season der NFL. Das Spiel endete mit einem klaren 13:27 für die Gäste aus der Fremde. Die Piraten hatten im eigenen Stadion die Chance, die eigene Negativserie zu durchbrechen, scheiterten aber an einer überlegenen gegnerischen Leistung.
Die Bisons kontrollierten den Verlauf von Beginn an. Interessant wird es, wenn man die zweite Hälfte betrachtet — hier legten sie ein verbessertes Angebot vor und zogen die Fäden. Die Piraten gerieten in Zugzwang, standen tief und kompakt, kamen aber zu spät heraus. Nebenbei fiel auf, dass der Unterschied in der Effizienz bereits in den ersten Minuten sichtbar wurde.
Die Piraten kamen zuletzt nur schwer ins Rollen. Am 6. September gab es eine 0:62-Niederlage gegen die Terrapins, und auch am 12. September unterlag man den Bulldoggs mit 3:31. Die Ergebnisse vom 19. September gegen die Spartanen (21:42) und vom 26. September gegen die Fighting Camels (20:44) zeigten zwar Ansätze, reichten aber nicht, um Konstanz zu etablieren.
Die Bisons hingegen präsentierten sich schlagkräftig. Nach der 7:58-Niederlage gegen die Roten Ritter am 25. September und dem 0:55 gegen die Husiers am 12. September folgten positive Impulse. Gegen die Spiders am 5. September gewann man 21:28, und am 29. August setzte man sich gegen die Bulldoggs mit 24:31 durch. Diese Entwicklung mündete nun in einen klaren Sieg.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass solche Spiele nicht über die Statistik entscheiden, sondern über wenige entscheidende Momente. Die Piraten fanden nie ins Spiel, die Bisons nutzten ihre Chancen. So einfach ist das.