Am Donnerstagabend traf Real Betis im Benito-Villamarín auf Hetafe. Die Gastgeber gewannen 1:0 in der sechsten Runde der La Liga. Das Tor fiel in der 45. Minute und wurde nach VAR-Überprüfung bestätigt.
Abde Ezzalzouli entschied den Kampf. Er traf zur Halbzeit, «und dann» bestätigte der Schiedsrichter das Tor nach Videoanalyse. Betis hatte mehr als eine Chance, aber nur eine reichte. Interessant wird es, wenn man sieht, wie viele Großchancen die Gastgeber eigentlich gehabt hatten.
Hetafe verlor den Überblick – nicht nur im Spiel, sondern auch in der Disziplin. Mario Martín Rielves erhielt die rote Karte in der 87. Minute. Vier Gelbe insgesamt für die Gäste, einer davon für Trainer José Bordalás Jiménez. Nebenbei fiel auf: Hetafe versuchte, durch Flanken zu kommen, aber von zwölf Crosses landete nur einer erfolgreich.
Wechsel prägten die zweite Halbzeit. Isco kam für Betis in der 61. Minute. Troy Parrott brachte frische Energie, als er Ezzalzouli in der 72. Minute ablöste. Getafe reagierte mit drei Änderungen, blieb aber ohne Wirkung.
Die Zahlen erzählen dieselbe Geschichte. Betis hielt den Ball 75 Prozent der Zeit, Hetafe 25. 16 Schüsse von den Hosts, acht davon auf Ziel. Die erwarteten Tore lagen bei 1,53, während Hetafe auf 0,32 kam. Diese Differenz zeigt: Betis kontrollierte, Hetafe wartete.
Das Ergebnis bewegt die Tabelle. Betis steht nun auf Platz drei mit 15 Punkten nach sechs Spielen. Hetafe bleibt auf Rang 15 mit fünf Punkten. Der Sieg beendet keine Serie, aber er bestätigt: wer mehr Ballbesitz will, muss auch mehr riskieren.