Deportivo La Coruña und Real Betis trennten sich am Sonntag im Riazor mit 1:1. Die Begegnung zählte zur siebten Runde der La Liga. Zwei Tore, zwei gelbe Karten, und am Ende stand ein Punkt für beide Seiten.
Cucho Hernández brachte den Gegner in der 43. Minute in Führung. Das war der Moment, in dem Betis den Spielverlauf bestimmte. Die Gäste hatten zwar mehr Ballbesitz, aber die Hausherren blieben kompakt. Nebenbei fiel die erste gelbe Karte für Bright Ede, nur drei Minuten nach Spielbeginn.
In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig an der Struktur. Betis tauschte gleich dreimal in Folge, um den Druck zu erhöhen. 61., 62., 65. Minute — drei Wechsel, keine Wirkung. Diego Villares passte dann die Antwort. 87. Minute, und plötzlich stand es 1:1. Interessant wird es, wenn man sieht, wie lange Deportivo darauf gewartet hatte.
Die Statistiken erzählen eine andere Geschichte. 2,32 Expected Goals für Deportivo, 1,05 für Betis. Mehr Schüsse, mehr Ecken, mehr Großchancen — und doch nur ein Treffer. Die Hausherren kamen nie so richtig in die Zweikämpfe, obwohl sie die Ballbesitzquote von 43 Prozent gegen 57 Prozent der Gäste nicht verwerteten. Sie schnürten den Gegner ein, aber die entscheidenden Passketten fehlten.
Wir hatten auf einen Sieg der Gäste gewettet, mit einer Sicherheit von 69 Prozent. Der Matchplan funktionierte nicht wie erwartet. Deportivo liess nichts anbrennen in der Defensive, und die Umstellung in der 65. Minute zeigte Wirkung. Die Gäste standen nur noch zu zehnt, als sie versuchten, das Spiel zu drehen.
Deportivo bleibt auf Platz sieben mit zehn Punkten nach sieben Spielen. Real Betis liegt dritter mit sechzehn Punkten. Ein Punkt mehr für beide, aber unterschiedliche Gewichtungen. Die Gastgeber beendeten eine Negativserie von zwei Niederlagen in Folge, während die Gäste ihre Serie von vier Spielen ohne Niederlage verlängerten. Der Konflikt wurde öffentlich — nicht auf dem Feld, sondern in den Zahlen, die den Unterschied zeigen sollten.