Stuttgart II und Preußen Münster spielten in der 5. Runde der 3. Liga auf der Arena Virmachendruck. Der Gast aus Münster gewann mit 2:1. Die Gäste liegen nun auf dem vierten Platz mit elf Punkten, die Gastgeber bleiben auf Platz sechzehn mit sechs Punkten.
Die Gäste zeigten sich effizient. Marvin Schulz erzielte in der dreizehnten Minute das Führungstor nach einem schnellen Übergang. Zweiundachtzig Sekunden später glich Lauri Lukas Penna aus und schob den Ball ins Netz. Der Ausgleich kam durch einen Konter, als die Abwehr der Gäste einen Schritt zu spät reagierte. Es war ein offenes Spiel, in dem beide Seiten Chancen bekamen.
In der ersten Halbzeit zeigten die Karten eine gewisse Schärfe. Leon Tasov erhielt in der fünfunddreißigsten Minute die erste Gelbe Karte. Auf beiden Seiten wurden kurz vor der Pause Wechsel vorgenommen. Rico Preißinger und Ertugrul Yigit kamen für Stuttgart II ins Spiel, Leon Tasov wurde ausgewechselt. Der Platz war schwer, das sah man an der Ballverteilung.
In der zweiten Hälfte kontrollierte Preußen Münster das Tempo. Marvin Schulz verwandelte in der fünfundfünfzigsten Minute seine zweite Chance und brachte die Gäste wieder in Führung. Philipp Maier und Niklas Varelmann erhielten später jeweils eine Gelbe Karte. Die Gastgeber drängten nach, aber die Defensive der Gäste hielt stand und verteidigte den Vorsprung bis zum Schlusspfiff.
Die Statistiken zeigen ein ausgeglichenes Bild. Beide Mannschaften besaßen jeweils fünfzig Prozent des Balls. Stuttgart II warf mit 119 Angriffen mehr Bälle in die Endzone als die Gäste mit 117. Die Schussgenauigkeit lag bei den Gastgebern bei dreißig Prozent, bei den Gästen bei dreiundzwanzig Prozent. Viele Bälle, aber nicht alle landeten im Ziel.
Was bedeutet das Ergebnis für die Tabelle? Preußen Münster festigt die Position im oberen Mittelfeld und zeigt, dass die drei Punkte aus dem letzten Spiel kein Zufall waren. Stuttgart II bleibt auf dem siebzehnten Platz und muss nachlegen. Die Negativserie könnte sich verlängern, wenn die Chancen nicht besser verwertet werden.