Am Samstagabend trafen die Tandervulvse auf die Cowboys in der regular-season der NFL. Das Spiel endete 77:17, und der Unterschied spricht für sich. Ein solcher Abstand entsteht nicht zufällig.
Sechszig Punkte trennten die Mannschaften. Das sind nicht drei, vier entscheidende Momente — das ist eine komplette Distanz. Die Gäste kamen gar nicht erst in die Nähe dessen, was ein Spiel ausmacht.
Die Tandervulvse hatten zuvor drei Partien gewonnen. 35:23 gegen die Mavriks, 33:6 gegen die Eglz, 45:17 gegen die Orediggrs. Nebenbei fiel auf: die Verteidigung wurde besser, jedes Mal weniger Tore erlaubt. In diesem Spiel war es 17 — und das war bereits zu viel.
Was bleibt, ist die Frage nach der Motivation der Cowboys. Ein solch grosses Gefälle bedeutet nicht nur, dass die Gastgeber alles richtig gemacht haben. Es bedeutet auch, dass die anderen Seite nicht da war, wo sie sein musste. Und dann steht die Tabelle anders.
Die Tandervulvse haben gezeigt, dass sie den Abstand halten können. Die Cowboys müssen sich fragen, wo sie die letzten vier Wochen waren. Das Geld fliesst auf die Gastgeber — nicht nur auf dem Platz, sondern vielleicht auch in den Köpfen der Verantwortlichen.