Tromsø und HamKam: Drei Tore, ein Eigentor, ein Kampf bis zur letzten Sekunde
Tromsø empfing HamKam in der Eliteserien am 20. September 2026 auf der Romssa-Arena. Die Hausherren gewannen mit 3:2. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet: 66 Prozent Ballbesitz, elf Tore auf dem Zielweg, während die Gäste nur zweimal warenfen. Nebenbei: Wir hatten früher eine 45-prozentige Wahrscheinlichkeit für einen Heimsieg genannt. Der fiel, und das ist die eine Sache, die sich nicht ändern lässt.
In der 41. Minute traf Mohamed Ofkir zum 1:0. Drei Minuten später sorgte Morten Bjorlo für die Verdopplung. Die Gäste kamen nicht hinter die Defensive, die sich nach jeder Aktion neu formierte. In der 60. Minute folgte dann Heine Asen Larsen und machte es auf 3:0. HamKam stand am Ende der ersten Halbzeit weit unter Druck, und die Statistiken zeigten es: nur ein Eckball, zwei Schüsse ins Ziel.
Und dann kam die Wende. In der 85. Minute erzielte Vegard Erlien den Anschlusstreffer. Die Gäste spürten, dass noch etwas möglich war. In der 87. Minute schenkte Vetle Skjærvik das Tor her — ein Eigentor, das HamKam auf 2:3 verkürzte. Der Platz war schwer, und die Hausherren mussten zu Hause liefern. Die Szene, an die man denkt, wenn man zurückblickt.
Die Statistik ist klar, aber sie erzählt nicht alles. Tromsø hatte 713 Pässe, 641 davon erfolgreich. HamKam brachte es auf 352 Versuche, 274 gelangen. Der Torwart der Gäste parierte glänzend, acht Mal musste er eingreifen. Die Quote ist gestiegen, und doch: fünfzehn Schüsse im Strafraum, elf ins Ziel, und drei Tore. Das ist kein Zufall.
Am Ende stand Tromsø mit 21 Punkten auf Platz drei, HamKam blieb mit 23 Punkten auf Rang 13. Die Heimmannschaft beendete die Negativserie, die mit der 0:4-Auswärtsniederlage gegen Brighton begonnen hatte. Die Gäste holten einen Punkt, aber der Weg nach oben bleibt lang. Das Ergebnis bleibt, und das ist alles, was zählt.