Am Sonntagabend trafen die Vikings auf die Dolphins in einem Match der NFL-Regulären Saison. Das Spiel endete mit 15:10 nach den regulären 60 Minuten für die Hausherren. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie unterschiedlich die Formkurven der beiden Teams waren, bevor sie aufeinandertrafen.
Die Vikings kamen aus einer positiven Entwicklung. Drei Siege in Folge hatten sie vor diesem Spiel erreicht — 23:16 gegen die Bucaneers, 9:3 gegen die Bears und 39:22 gegen die Packers. Nebenbei fiel auf, dass die Defensive in diesen Spielen zunehmend standhielt, besonders im Spiel gegen Chicago.
Die Dolphins hingegen hatten eine andere Realität. Fünf Niederlagen in Folge, jede davon mit deutlichen Differenzen. 10:24 gegen die Chiefs, 13:35 gegen die 49ers, 13:27 gegen die Raiders. Die Zahlen zeigen ein Team, das geraten in Zugzwang war und kaum noch die eigenen Strukturen fand.
Das Endresultat von 15:10 bedeutet für die Vikings, dass sie die Negativserie ihrer Gegner beendeten. Für die Dolphins ist es eine weitere Niederlage, die sie in eine schwierigere Position bringt. Und dann steht die Tabelle nicht im Mittelpunkt — aber sie ändert sich.
In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht sofort. Aber sie zählt später. Die Vikings haben gezeigt, dass sie auch gegen Teams spielen können, die keine Top-Formationen mehr sind. Die Dolphins müssen jetzt verstehen, was schiefgelaufen ist — nicht nur auf dem Feld, sondern auch in der Vorbereitung.