Emmitt Smith: Klage über 2,5 Millionen Dollar
Der Rekord-Rusher der NFL soll ein Solar-Darlehen des Cherokee-Investmentarms Kituwah veruntreut und in ein Schneeballsystem umgeleitet haben.
Emmitt Smith, Rekordläufer der NFL-Geschichte, sieht sich einer Klage über 2,5 Millionen Dollar gegenüber. Kituwah LLC, der Investmentarm des Indianerstammes Eastern Band of Cherokee Indians, wirft dem 57-Jährigen vor, ein Darlehen für ein Solarprojekt in Texas veruntreut zu haben.
Die Klage wurde am Montag beim Chancery Court in Delaware eingereicht. Kituwah hatte 2023 einen Kredit für das geplante Solarprojekt „Project Exodus" vergeben, mit Rückzahlung fällig zum 1. Februar 2024. Bis heute sei kein Cent zurückgeflossen.
Der Vorwurf: Kituwah habe das Darlehen auf Basis „falscher Prognosen und Daten" vergeben, nachdem Rückzahlung „binnen weniger Monate" versprochen worden war. Statt an die Investoren sei das Geld an eine weitere Mitbeklagte, Wilson Holdings, weitergeleitet worden – zur Begleichung einer anderen Gläubigerforderung. Die Klageschrift beschreibt das Vorgehen als Methode, die „im Wesentlichen einem Schneeballsystem" gleiche.
Kituwah klagt wegen arglistiger Täuschung, Verletzung der Treuepflicht und Vertragsbruch. Gefordert werden mindestens 2,5 Millionen Dollar zuzüglich Zinsen, Anwaltskosten und im Verfahren noch zu bestimmender Schadenersatz. Versuche von Front Office Sports, Smith und die übrigen Beklagten zu erreichen, blieben erfolglos.
Smith gewann mit den Dallas Cowboys drei Super Bowls und wurde 1994 nach dem Sieg über die Buffalo Bills zum Super-Bowl-MVP ernannt. Seine Karriere beendete er 2004 bei den Arizona Cardinals mit Rekord-18.355 Rushing Yards, 2010 folgte die Aufnahme in die Hall of Fame.
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