Clydebank und St Mirren U21 trafen am Dienstag im Rahmen der Gruppe 4 des Call Cups aufeinander. Das Spiel endete nach dreimaliger Führung mit 2:1 für die Gastgeber. Interessant wird es, wenn man den Verlauf betrachtet — drei Tore, drei verschiedene Torschützen, und am Ende stand die Heimmannschaft als Sieger da.
Thompson hatte in der vierten Minute den Startschuss gegeben. Ein schneller Abschluss, und dann war die Führung da. St Mirren U21 reagierte nicht sofort, sondern versuchte, das Spiel zu strukturieren. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber früh den Sack zu machten und den Ball nicht hergaben.
Rossiter glich in der 66. Minute aus. Das änderte nichts an der Struktur des Spiels, aber es veränderte die Stimmung. St Mirren U21 warf alles nach vorn, suchte die Entscheidung. Clydebank hielt stand, verteidigte kompakt, und dann kam der entscheidende Moment.
McLaughlin traf in der 75. Minute zum 2:1. Ein Fehler entscheidet oft in solchen Spielen, und hier lag der Fehler bei den Gästen. Sie hatten Raum, aber nicht die Ruhe. Clydebank holte einen Freistoß heraus, spielte seinen Gegenspieler schwindelig, und dann war es vorbei.
Die Statistiken zeigen ein Bild, das nicht immer mit dem Ergebnis übereinstimmt. St Mirren U21 kontrollierte mit 57 Prozent Besitz den Ball, doch die Effizienz fehlte. Elf Schüsse auf Ziel bei nur einem Treffer — Clydebank verwertete besser. Die Gastgeber hatten 99 Angriffe, die Gäste 88, aber bei den Chancen war der Unterschied deutlich.
Wir hatten auf einen Sieg der Gäste gesetzt, die Sicherheit lag bei 48 Prozent. Der Matchplan ging nicht auf. Was ihn brach, war die zweite Halbzeit: St Mirren U21 verlor die Struktur, Clydebank nutzte die Fehler. Ein Fehler entscheidet, und hier entschied er gegen den Favoriten.
In der Gruppe 4 hat Clydebank damit den ersten Schritt getan. St Mirren U21 bleibt hinter den Erwartungen zurück. Die Tabelle wird sich ändern, wenn die nächsten Spiele kommen. Bis dahin gilt: Drei Tore, drei Momente, ein Ergebnis.