Al-Ahli und Pakhtakor teilen die Punkte
Al-Ahli Saudi-Arabien und Pakhtor Taschkent spielten am 14. September 2026 in der ersten Runde der League Phase der AFC Champions League 1:1 unentschieden. Flamarion traf in der 86. Minute für die Gastgeber, F. Al Buraikan glich in der 90.+3. Minute aus. Beide Mannschaften stehen nun nach einem Spiel mit einem Punkt da.
Der erste Halbzeitschnitt war geprägt von Wechseln. Gerade als sich die Rhythmen einpendeln wollten, brachte Al-Ahli in der 46. Minute N. Masoud und Z. Tahseen auf das Feld. Pakhtakor reagierte in der 53. Minute mit Galeno. Und dann folgte eine Phase, in der beide Trainer versuchten, die Strukturen zu testen. Die Gäste wechselten in der 62. Minute I. Diaby ein, während Al-Ahli in der 68. Minute mit I. Toney und M. Demiral nachlegte.
Interessant wird es, wenn man die Taktik beobachtet. Al-Ahli dominierte mit 57 Prozent Ballbesitz und legte 114 Angriffe vor. Die Gäste standen kompakt, konterten über 54 Angriffe und verließen sich auf ihre Defensive. Nebenbei fiel auf: Pakhtakor hatte nur fünf Schüsse, davon einen im Tor. Al-Ahli warf 16 Bälle auf das Tor, fünf landeten auf dem Pfosten oder im Netz. Die erwarteten Tore lagen bei 1,6 zu 0,69.
Die entscheidenden Momente kamen spät. Flamarion nutzte eine Lücke in der 86. Minute. Die Gäste antworteten mit einer schnellen Reaktion. F. Al Buraikan schlug in der Nachspielzeit zu. Und dann sah man, warum solche Spiele oft in den letzten Minuten entschieden werden. Die Kartenverteilung zeigt den körperlichen Aufwand: Ibrokhimov und Abu Al Shamat erhielten Gelb vor dem Wechsel, Spertsyan in der 90.+6. Minute.
Die Statistiken erzählen eine andere Geschichte als das Ergebnis. Al-Ahli schoss 15 Mal daneben, Pakhtakor viermal. Beide Keeper blieben weitgehend unbeschäftigt – null gehaltenen Schüsse für Al-Ahli, vier für Pakhtakor. Interessant wird es bei den Vorlagen: 22 Key Passes für die Gastgeber, sieben für die Gäste. Die Qualität der Chancen war unterschiedlich, aber die Umsetzbarkeit nicht.
Was bleibt, ist die Tabelle. Zehn Plätze für Al-Ahli, neun für Pakhtakor. Ein Spiel, eine Niederlage, ein Unentschieden, null Siege. Und dann kommt die nächste Runde. Beide Teams zeigten, dass sie sich nicht beirren lassen. Das Spiel war kein Spektakel, aber es war ein Match, in dem drei, vier Momente alles entschieden haben.