Im Kampf um die Punkte in der sechsten Runde der Bundesliga setzten sich die Gastgeber durch. Austria Wien besiegte Austria Lustenau auf der Generali Arena mit 2:1. Es war ein Abend, der zwischen taktischer Disziplin und individueller Klasse schwankte.
Die Gäste übernahmen die Initiative frühzeitig. In der 47. Minute fand Dominik Weixelbraun den Weg ins Netz und sorgte für die Führung. «Und dann» stand es plötzlich 0:1, eine Situation, die das Spielgeschehen verändert hat.
Wir hatten vorausgesagt: ein Sieg der Gastgeber. Die Sicherheit lag bei 80 Prozent. «Interessant wird es», wenn man sieht, wie schnell sich die Lage dreht. Wir gaben den Tipp, und er ging auf.
Bis zur 81. Minute blieb die Partie offen. Julian Hettwer nutzte eine Chance und glich aus. «Nebenbei» fiel auf, dass die Wiener nun den Druck übernahmen. Der Ausgleich war notwendig.
In der Nachspielzeit entschied sich das Spiel. Kelvin Owusu Boateng traf in der 90+2. Minute zum 2:1. Der Schiedsrichter bestätigte den Treffer nach VAR-Prüfung.
Die Zahlen zeigen ein klares Bild. Austria Wien kontrollierte mit 63 Prozent Ballbesitz. Sie schossen zehnmal, wobei fünf Treffer auf das Tor gingen. Die Gäste hatten mehr Versuche, aber weniger Treffsicherheit. Viele Schüsse mit nur einem Tor bedeuten, dass die Chancen verpasst wurden.
Mit dem Sieg bleibt Austria Wien auf Platz acht mit sechs Punkten. Austria Lustenau hat fünf Zähler. Der Abstand in der Tabelle bleibt bestehen.