Am Samstagabend spielten die Boilermakers gegen die Fighting Irish in der regulären Saison der NFL. Das Spiel endete mit einem klaren 10:49 für die Gäste. Die Gastgeber hatten keine Chance, den Unterschied zu kompensieren. Und dann zeigte sich, wie unterschiedlich die Verfassung der beiden Teams war.
Die Fighting Irish kamen von drei aufeinanderfolgenden Siegen. Am 6. September gewannen sie 41:13 gegen die Badgers, am 12. September 52:0 gegen die Owls und am 19. September 27:10 gegen die Spartans. Die Boilermakers waren in derselben Zeit dreimal gescheitert. Am 4. September unterlagen sie den Sycamores 44:19, am 12. September den Demon Diaccons 38:36 und am 20. September den Bruins 52:38.
Das Endresultat spiegelt diese Diskrepanz wider. Die Fighting Irish machten den Unterschied, während die Boilermakers völlig den Faden verloren. Interessant wird es, wenn man betrachtet, dass die Gäste bereits zuvor mit deutlichen Margen gewonnen hatten. Der Anstand von 39 Punkten ist keine Überraschung, sondern die logische Folge.
Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber in keinem ihrer letzten drei Spiele mehr Punkte erzielten als in diesem Match. 10 Punkte gegen eine Abwehr, die in den letzten Spielen durchschnittlich 40 Punkte pro Spiel zuließ. Die Boilermakers fanden kein Mittel, um die Fighting Irish zu stoppen. Nebenbei verdient der defensive Einsatz der Gäste Anerkennung.
Die Fighting Irish bleiben ungeschlagen und vertiefen ihren Vorsprung. Die Boilermakers rutschen weiter ab und haben sich noch nicht von den drei Niederlagen erholt. Das Spiel war von Anfang an klar, aber am Ende stand ein Ergebnis, das die Realität der aktuellen Saisonform widerspiegelt.