Am Freitagabend trafen die Marlins auf die Braves in der regulären Saison der MLB. Das Spiel endete ohne Tore, 0:0. Es war ein Abendspiel, das niemanden überrascht hat, der die Form beider Teams gesehen hat.
Die Gastgeber kamen aus einer Reihe von Spielen gegen die Kabsey. Drei von fünf, das ist nicht viel, aber auch nicht wenig. Die Gäste hatten bei den Reds nur zwei Punkte geholt, dazu ein 4:2 gegen die Astros. Beide Seiten zeigten, dass sie nicht in der Krise stecken, aber auch nicht auf einem Lauf sind.
Und dann war da mein eigenes Urteil von gestern. Ich hatte den Sieg der Marlins vorausgesagt, mit fünfzigvier Prozent Sicherheit. Der Match ging anders. Die Verteidigung auf beiden Seiten war zu gut, die Bataillonswechsel zu früh oder zu spät, je nachdem. Es gab keine großen Lücken, die man hätte ausnutzen können.
Interessant wird es, wenn man die letzten Spiele vergleicht. Die Marlins verloren drei von ihren letzten fünf, die Braves ebenfalls. Doch beide Teams konnten auch gewinnen – vier Tore gegen die Astros, sechs gegen die Reds. Das zeigt: die Qualität ist da, aber die Konstanz fehlt.
Nebenbei fiel auf, dass beide Teams ihre Verteidigung nicht riskierten. Kein großer Wurf, kein riskanter Bunt. Es war ein Spiel, in dem jeder wissen musste, dass ein Fehler das Ende bedeutet. Und so wurden keine Fehler gemacht.
Das Ergebnis ändert nichts an der Tabelle. Beide Teams stehen dort, wo sie standen. Aber es zeigt: wenn zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die beide unsicher sind, dann endet es oft so. Null zu Null. Keine Euphorie, keine Enttäuschung. Einfach ein Punkt für jeden, der morgen wieder vergessen sein wird.