Am Samstagabend trafen die Colonels auf die Flyers in der regulären Saison der NFL. Das Spiel endete mit 0:7 für die Gäste. Und dann war die Partie eigentlich schon entschieden, lange bevor die erste Punktzahl auf dem Board stand.
Die Colonels blieben den ganzen Abend ohne Punkte. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass sie zwei Wochen zuvor noch 22:17 gegen Mochos gewonnen hatten. Der Kontrast zwischen diesen Resultaten ist auffallend.
Die Flyers beendeten damit eine Serie von zwei Siegen in Folge. Zuvor hatten sie 30:7 bei den Saints und 43:20 gegen die Falcons auf dem Platz stehen. Nebenbei zeigt das, wie unterschiedlich die Leistungen sein können, selbst wenn beide Spiele gewonnen wurden.
Ein Spiel, in dem es kaum um Taktik ging, weil der Gegner von Anfang an keinen Weg fand. Machten früh den Sack zu und liessen die Colonels nichts mehr zu. Das Ergebnis sagt mehr über die eigene Konstanz aus als über das Spiel des Gegners.
Für die Colonels bedeutet die Niederlage, dass sie wieder in die Suche nach einer stabilen Linie zurückfallen müssen. Drei Spiele, drei verschiedene Ergebnisse — der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz wäre hier das falsche Bild. Es war eher ein Rückfall in alte Muster.
Diese 0:7 sind nicht nur ein Punkt mehr auf der verlorenen Seite. Sie zeigen, dass der Abstand zwischen den Teams größer ist, als die letzten Spiele der Colonels glauben liessen. Die Fans trieben die Mannschaft nach vorn, aber das reichte nicht. Und das ist das Faktische daran.