Am Freitagabend trafen in der MLB die Padres auf die Diamondbacks, und der Endstand lautete 4:11. Wir hatten noch eine andere Rechnung aufgestellt: Wir gaben den Padres eine Chance, unsere Sicherheit lag bei 63 Prozent. Und dann kam es anders.
Die Padres kamen zuvor gut in die Partie. Drei Spiele hintereinander gegen die Dodgers, davon zwei Siege, dazu zwei Siege gegen die Marlinz am 20. September. Das sah nach Momentum aus. Nebenbei: Wer so läuft, erwartet sich Respekt vom Gegner.
Die Diamondbacks kamen aus einer anderen Ecke. Drei Siege am Stück gegen die Rockies, dazwischen 12:8 und 7:2. Am 20. September siegten sie sogar zweimal gegen die Yankees, 8:4 und 5:3. Interessant wird es, wenn man diese beiden Serien nebeneinanderlegt.
Das Spiel selbst zeigte, wer die Initiative hatte. Die Diamondbacks schlugen zu, wenn es nötig war, und die Padres fanden nicht den Rhythmus, den sie in den letzten Wochen gezeigt hatten. Es war kein Spiel, das man nach der dritten Spielzeit erklären kann.
Die Statistik sagt wenig über den Verlauf. Viele Runs für die Gäste, wenige für die Gastgeber. Zahlen allein machen keinen Matchbericht, aber sie zeigen: Die Diamondbacks holten mehr heraus, als die Padres zuließen.
Was bleibt, ist die Tabelle. Die Padres verlieren einen wichtigen Punktgewinn, die Diamondbacks festigen ihren Lauf. Und die Prognose? Die lag daneben. Nicht weil wir blind waren, sondern weil das Spiel seine eigene Rechnung hatte.