Eine Defensivschlacht in Inglewood
Am Samstagabend standen sich die Rams und die Spiders gegenüber, und das Ergebnis fiel nicht allzu hoch aus. 20:14 lautete die Endstandsanzeige, und dann muss man erst einmal schauen, wie man das einordnet. Bei solchen Zahlen denkt man sofort an Fußball, aber im American Football ist das eine knappe Angelegenheit, die meist von der Defensive entschieden wird.
Die Rams waren daheim, und wie man an den letzten Spielen sehen kann, waren die Hochs und Tiefs groß. Gegen die Gorilla Hawks gab es eine klare Niederlage, und bevor man auf die Spikers trifft, hatte man gegen die Bisons das Feld geräumt. Die Gäste hingegen kamen aus einem Sieg gegen die Leopards, aber auch die Begegnung mit den Wölven hat man nicht unbeschadet überstanden. Interessant wird es, wenn man sieht, dass beide Teams gerade erst eine Niederlage eingesteckt hatten.
Man kann nicht sagen, dass die Rams dominiert haben. Der Unterschied von sechs Punkten ist im NFL-Spiel wenig, aber er zählt. Die Spiders kamen nicht über einen Touchdown hinaus zu viel, und die Rams themselves zeigten sich nicht besonders fruchtbar. Es war eine Partie, in der der Ball wenig bewegte, nebenbei gesagt, und wo jeder Fehler sofort bestraft wurde.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass die Rams ihre defensive Struktur halten konnten. Gegen die Bisons hatte man noch Probleme, jetzt aber saß man. Die Spiders zeigten, dass sie im Spiel bleiben können, aber die Qualität in der letzten Minute fehlte. Das ist dann der Unterschied, wenn es darauf ankommt.