Am Freitagabend trafen die Royal auf die Guardian in der regulären Saison der MLB. Das Spiel endete torlos, 0:0, nach neun Innings ohne Treffer für beide Seiten. Nebenbei fiel auf, dass kein Team die Initiative ergreifen konnte.
Die Gastgeber kamen aus einer schwachen Phase. Am 24. September unterlagen sie den White Sox mit 1:9, davor stand ein 5:4-Erfolg, dann das 11:14 gegen dieselben Gegner. In den Spielen zuvor gegen die Pirates ging es ebenfalls eng zu, 3:4 und 5:6. Und dann kam dieser Abend, an dem die Offense nicht mehr sprudelte.
Die Gäste hingegen zeigten Stabilität. Gegen die Red Sox gab es einen 1:0-Sieg, davor ein 0:1, danach 3:2. Auch gegen die Athletics dominierten sie zeitweise, 1:0 und 12:6. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie unterschiedlich die Wege waren, die beide Teams in die Begegnung führten.
Wir hatten die Guardian favorisiert, die Quote lag bei 56 Prozent. Der Vorhersage ging es nicht nach. Nicht, weil die Royal besser waren, sondern weil kein Team den entscheidenden Moment fand. Und dann bleibt nur die Erkenntnis, dass Baseball auch von Zufällen lebt, die sich nicht berechnen lassen.
Für die Royal bedeutet das Ergebnis keinen Rückschlag, aber auch keinen Aufschwung. Für die Guardian ist es ein weiterer Schritt in eine stabile Serie. Nebenbei zeigt die Bilanz, dass beide Teams noch nicht gefunden haben, was den Unterschied macht.