Bei der Partie der neunten Runde der Premier-Liga setzte sich Spartak Moskau im LuKoil-Stadion gegen Fakel mit 1:0 durch. Das Tor fiel in der 91. Minute durch Manfred Ugalde. Zuvor hatte der Gastverein den Spielverlauf durch eine Rote Karte verändert, als Matvey Bardachev in der 66. Minute des Platzes verwiesen wurde. interessant wird es, wenn man betrachtet, wie Spartak die Dominanz nutzte.
Die erste Halbzeit verlief ruhig, die zweite brachte die Wende. In der 59. Minute erhielt Bardachev zunächst Gelb, ehe er sieben Minuten später die Rote Karte sah. Spartak warfen sich in jeden Ball und suchten das Spiel. Fakel stand nur noch zu zehnt und fand kein Mittel, um das Tempo der Gastgeber aufzunehmen.
Die Gäste hatten kaum Gelegenheiten. Nur ein Schuss traf das Tor, während Spartak fünfmal ins Ziel kam und insgesamt 19 Versuche startete. Die Expected Goals lagen bei 1,57 für die Hausherren und 0,15 für den Gegner. und dann fiel das Tor in der Nachspielzeit – ein Moment, der den Unterschied ausmachte.
Die Statistik zeigt das Bild deutlich. Spartak kontrollierte 75 Prozent des Balls, Fakel lediglich 25. Die Hausherren absolvierten 586 Pässe, die Gäste nur 194. Bei den Tacklingversuchen lag der Unterschied bei sechs zu vierzehn. nebenbei warnte Nikolay Giorgobiani in der 86. Minute mit Gelb.
Die Tabelle änderte sich entsprechend. Spartak bleibt auf dem zweiten Platz mit neun Punkten Vorsprung vor dem Drittplatzierten. Fakel bleibt in der Abstiegszone mit nur drei Punkten nach neun Spielen. ein Fehler entscheidet – und heute war es die Rote Karte, die den Lauf bestimmte.