Uzbekistan und China – ein Unentschieden in der Gruppe
Uzbekistan traf in der zweiten Gruppenphase der Asienspiele auf die chinesische Frauenmannschaft und das Spiel endete 1:1. Der Heimmannschaft gelang in der 41. Minute die Führung, doch Zhang Linyan glich in der 70. Minute aus. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams in der ersten Halbzeit kaum Torrisiken eingingen, bis der Ball in der 41. Minute ins Netz ging.
Die Heimmannschaft ging früh in Führung. K. Dadaboeva nutzte eine Situation in der 41. Minute und sorgte für die 1:0-Führung, die bis zur Pause Bestand hatte. Interessant wird es dann, wenn man die Taktik beider Seiten vergleicht: China ließ sich nicht unter Druck setzen und suchte nach dem Seitenwechsel den Ausgleich. Die chinesischen Substitutionen in der 46. Minute – Wurigumula, Ying Wang und X. Zhou – zeugten von der Absicht, das Spiel zu verändern.
Die Gelben Karten für D. Khabibullaeva in der 55. Minute und M. Shoyimova in der 59. Minute markierten einen Abschnitt, in dem das Spiel körperlicher wurde. Die Heimmannschaft leistete sich in dieser Phase zu viele Fouls, was die Rhythmusunterbrechungen erklärte. Und dann kam der Ausgleich: Zhang Linyan traf in der 70. Minute und beendete die Negativserie für die chinesische Mannschaft.
Die statistischen Werte lassen sich nur bedingt heranziehen, da die Spielstatistiken nicht vorliegen. Ein Punkt für beide Seiten bedeutet, dass die Heimmannschaft ihre Unentschiedensserie fortsetzte. Die Gastgeber stehen in der Gruppenphase auf dem dritten Platz mit einem Punkt aus einem Spiel, während China als Tabellenführer drei Punkte sammelte.
Die chinesische Mannschaft zeigte nach ihren früheren Ergebnissen eine andere Qualität: fünf Tore gegen Hong Kong und drei gegen Vietnam in den vorangegangenen Spielen. Die Heimmannschaft hingegen hatte zuvor nur ein Unentschieden gegen die Philippinen und einen Sieg gegen Myanmar erreicht. Das Ergebnis bedeutet, dass beide Mannschaften einen Punkt mit nach Hause nahmen, aber die Erwartungen waren unterschiedlich gewichtet.
Die Substitutionen beider Teams zeigten, dass die Trainer auf beide Seiten wechselten. Für Uzbekistan kamen U. Zoirova, Z. Mamatkarimova und M. Egamberdieva ins Spiel, während China mit Liu Jing und Y. Si nachlegte. Diese Wechsel passten sich dem Spielverlauf an, als die Heimmannschaft nach dem Ausgleich mehr Druck ausüben musste.
Das Unentschieden änderte nichts an der Gruppensituation, in der China weiterhin an der Spitze steht. Die Heimmannschaft bleibt mit einem Punkt auf dem dritten Platz, was bedeutet, dass die Gruppe noch offen ist. Und dann bleibt die Frage, wie beide Mannschaften in der nächsten Runde reagieren werden.