Alba Berlin und Bamberg trafen sich am 3. Oktober 2026 in der BBL, und das Spiel endete 83:98 für die Gäste, und dann war klar, dass der Markt ein torarmes Spiel nicht erwartet hatte, als beide Seiten so viele Würfe abgaben.
Bamberg traf aus dem Feld 37 von 71 Versuchen, Alba nur 29 von 63. Die Drei-Punkte-Würfe zeigten denselben Trend: 14 von 31 gegenüber 11 von 30. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste mehr offensive Rebounds sammelten, elf statt acht, und so mehr Sekunden nutzten, wenn der erste Wurf daneben ging.
Die Statistiken erzählen von einer anderen Art von Dominanz als Punkte allein. Bamberg hatte 35 Rebounds gegen 24, die Abwehrkette der Gäste warf Alba nicht zurück, sondern ließ die Gäste gehen. Interessant wird es, wenn man die Ballverluste betrachtet: Alba verlor 17 Bälle, Bamberg 18, doch der Unterschied lag woanders, in der Effizienz.
Die Formkurven der letzten Monate liefen unterschiedlich. Alba hatte am 26. September 61:95 gegen Bayern verloren, Bamberg am selben Tag 96:103 bei Ludwigsvurg. Beide Teams kannten Niederlagen, doch am Freitag entschied nicht die Vergangenheit, sondern das, was auf dem Parkett geschah.
Wir hatten den Sieg der Gastgeber mit fünfzigsechs Prozent vorhergesagt. Der Matchverlauf hat uns eines gelehrt: in solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, und die Zahlen lügen selten, wenn man sie richtig liest. Bamberg hat gezeigt, dass es den Standard nutzte, und Alba muss sich fragen, wo es seinen Mann verlor.