Am Samstag, den 4. Oktober 2026, trafen die Münchner auf die Gäste aus Oldenburg in der BBL. Das Spiel endete mit 113:60 für die Gastgeber, eine Differenz, die nach 40 Minuten noch größer wirken könnte. Bayern zeigte nicht nur Überlegenheit, sondern eine fast schon mechanische Präzision, die Oldenburg nirgendwo Luft ließ.
Interessant wird es, wenn man die ersten Minuten betrachtet. Bayern startete nicht langsam, sondern legte von Beginn an zu. Die Gäste versuchten, über schnelle Übergänge zu kommen, aber der Ball ging nicht durch die Hände. Nebenbei fiel auf, dass Oldenburg bereits in der ersten Viertelstunde fünf Ballverluste beging. Was wie ein Startproblem aussah, wurde zur Vorentscheidung.
Und dann kam der Moment, an dem man den Kopf schütteln konnte. Bayern spielte 29 Assists – Oldenburg neun. Das ist kein Zufall, das ist System. Der Unterschied zeigte sich nicht nur in der Statistik, sondern in der Art, wie die Münchner den Ball bewegten. Oldenburg versuchte es einzeln, Bayern zusammengespielt. Der Gegner stand falsch in der Verteidigung, und Bayern nutzte jede Lücke.
Die Zahlen sprechen für sich, aber sie erzählen nur die halbe Geschichte. Bayern warf 39 von 67 Feldwürfen, Oldenburg 20 von 60. Dreipunktwürfe: 11 von 26 versus 7 von 23. Die Freiwürfe lagen bei 24 von 26 für Bayern und 13 von 18 für Oldenburg. Nebenbei: Bayern hatte nur sechs Ballverluste, Oldenburg sechzehn. Das ist kein Unterschied in der Tagesform, das ist ein Unterschied in der Vorbereitung.
Was bedeutet das jetzt? Bayern hat nach den Niederlagen gegen Partizan und Fenerbahce gezeigt, dass die Mannschaft im Aufwind ist. Oldenburg hat die Negativserie nicht beendet, sondern verlängert. Die Tabelle wird sich anpassen – Bayern vorne, Oldenburg hinten. Und das ist kein Zufall, das ist die Folge dessen, was man auf dem Parkett gesehen hat.