In der elften Runde der Clausura setzte sich Olimpia im Estadio Günter Vogel klar durch. San Lorenzo blieb chancenlos, das Endresultat lautet 0:3 für die Gäste aus Paraguay. интересн wird es, wenn man betrachtet, wie Olimpia die Partie kontrollierte.
Die erste Szene entschied sich in der 33. Minute: Juan Vera nutzte eine Lücke und legte Olimpia in Führung. San Lorenzo reagierte nicht adäquat, liessen sich nicht beirren. In der 45. Minute kam dann der entscheidende Moment: ein VAR-Eingriff zeigte einen Foul im Strafraum, Richard Ortiz bekam den Elfmeter zugesprochen. Gabriel Ávalos verwandelte sicher, 0:1 zur Halbzeit. Und dann kam die Bestrafung für die Defensive.
San Lorenzo fand kein Mittel gegen die Organisation der Gäste. 57 Prozent Ballbesitz, 387 erfolgreiche Pässe – Olimpia legten ein verbessertes Angebot vor. Die Gastgeber hatten nur 43 Prozent, 160 gelungene Pässe. Die Statistik zeigt: viele Schüsse, aber die Tore kamen anders. Olimpia traf mit 38 Prozent Präzision, San Lorenzo mit 33 Prozent. Viele Versuche, wenig Ergebnis.
Wechselwirkungen bestimmten das Bild nach der Pause. In der 56. Minute wechselten beide Seiten: R. Amarilla und Ángel Benítez für San Lorenzo, Fernando Cardozo und Marcelo Augusto Ferreira Bordón für Olimpia. In der 66. Minute folgten weitere Änderungen – Santiago Salcedo kam für San Lorenzo, Gabriel Ávalos musste in der 68. Minute pausieren. San Lorenzo holten einen Freistoß heraus, fanden aber kein Mittel.
Der dritte Treffer fiel spät: Rodney Redes traf in der 87. Minute zum 0:3. интересн wird es, wenn man die Tabelle betrachtet. San Lorenzo liegt mit einem Punkt an elfter Stelle, Olimpia mit drei Punkten auf Rang sieben. Wir hatten den Sieg der Gäste vorhergesagt, die Sicherheit lag bei 96 Prozent. Der Grund war einfach: Olimpia hat den breiteren Kader und stand mit einem Bein in der nächsten Runde, wenn man so will.
Die Statistiken belegen das Bild: Olimpia hatte sechs Torwart-Einsätze zu verbuchen, San Lorenzo nur zwei. Die Gäste kontrollierten die Mitte, die Gastgeber zitterten sich zum Sieg – oder besser gesagt, Olimpia zitterte sich nicht, sondern entschied die Partie. San Lorenzo verlor völlig den Faden, das war kein Zufall. Die Punkteverteilung nach drei Runden spricht eine deutliche Sprache.