Dubai hat Barcelona in der EuroLeague am 29. September 2026 mit 94:87 besiegt. Die Gastgeber entschieden das Spiel im eigenen Stadion für sich, obwohl die Katalanen deutlich mehr Würfe abgaben. Interessant wird es, wenn man die Effizienz betrachtet: Dubai traf 30 von 56 Feldwürfen, Barcelona 35 von 75. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste mit 4 Ballverlusten weitaus vorsichtiger waren als die Gastgeber mit 13.
Barcelona dominierte zwar die statistische Übersicht, doch die Zahlen täuschen. 36 Drei-Punkte-Versuche standen 11 Treffern gegenüber, während Dubai von 24 Versuchen neun verwandelte. Die Freiwürfe zeigten ein ähnliches Bild: 28 für Dubai, acht für Barcelona. Die Quote ist gestiegen, als die Gastgeber in der zweiten Hälfte ihre Defensive verstärkten und Barcelona zu langen Würfen zwangen.
Wir hatten den Sieg der Gastgeber mit 53 Prozent Wahrscheinlichkeit vorhergesagt. Und dann kam es genau so. Nicht weil Barcelona schlecht spielte, sondern weil Dubai in den entscheidenden Momenten effizienter war. Ein Spiel, das nicht über Überzahl entschieden wurde, sondern über die Qualität der wenigen Chancen. Die Gäste verloren ihren Mann in der Defensive, als Dubai nach der Pause mehrfach Gelb zückte und gleichzeitig die Tempowechsel ankurbelte.
In der Tabelle bleibt die Lage unverändert. Dubai steht auf Platz elf mit 19 Siegen und 19 Niederlagen nach 38 Spielen. Barcelona liegt auf Rang neun mit 21 Siegen und 17 Niederlagen. Beide Teams haben bereits die Hälfte der Saison absolviert, der Abstand von zwei Punkten in der Tabelle ist marginal. Was zählt, ist die aktuelle Form: Dubai besiegte am 24. September Real Madrid mit 78:77, Barcelona gewann am selben Tag gegen Anadolu Efes mit 89:82.
Die Statistik zeigt ein Spiel, in dem weniger oft mehr war. Dubai brauchte 11 weniger Würfe für sieben Punkte mehr. Barcelona warf dreimal so viele Drei-Punkte-Versuche, traf aber nur zwei mehr. Die 29 Rebounds der Gastgeber gegenüber 24 der Gäste machten den Unterschied in der zweiten Phase. Wer den Ball behielt, kontrollierte das Spiel – und das waren die Gastgeber.