Deutschland Frauen – Japan Frauen: 74:58
Am 5. September 2026 trafen die deutschen Frauen auf Japan bei der Weltmeisterschaft. Das Spiel endete mit 74 zu 58 für die Gastgeberinnen. Sie gewannen in der eigenen Halle und schlossen die Vorrunde ab.
Interessant wird es bei der Wurfquote. Deutschland traf 26 von 63 Versuchen, Japan 22 von 68. Der Unterschied zeigte sich vor allem in der Dreipunktelinie. Acht Treffer aus 27 Versuchen für die Deutschen, drei aus 27 für die Japanerinnen. Und dann fiel der Vorsprung in den ersten zwei Perioden.
Japan kämpfte sich zurück. Sie lagen nah dran in der dritten Viertelphase, holten sich 8 Steals und versuchten es über die Freiwürfe und den Pecheffekt. Aber nebenbei spielte Deutschland weiter ihre Route. Die 21 Assists zeigten, dass der Ball bewegte, nicht nur die Beine.
Wir hatten die deutsche Siegchance mit 55 Prozent bewertet. Das traf zu. Nicht weil Japan schwach war, sondern weil Deutschland in den Momenten entscheidete, wo es zählte. Die 42 Rebounds gegenüber 29 zeugen davon. Man gewinnt nicht mit Wurfversuchen allein.
Die Gastgeberinnen kamen aus einer Reihe von Niederlagen. Gegen Spanien, gegen die Türkei, gegen Ungarn und Belgien. Dieser Sieg ändert nichts daran, aber er zeigt, dass sie jederzeit einen Gang zulegen können. Japan dagegen hatte drei Siege in Folge vor dem Spiel. Mit 11 Turnover gegen 6 von Deutschland reichte das nicht.
Das Endstand von 16 Punkten ist mehr als eine Spielzahl. Es bedeutet, dass Deutschland die Begegnung kontrollierte, als es darauf ankam. In der dritten Viertelphase, als Japan dachte, die Partie ließe sich drehen, stand die deutsche Abwehr. Sie liessen sich nicht beirren. Der Sieg gehört der Mannschaft, die in den entscheidenden Momenten konzentrierter war.