Am Dienstagabend trafen die Frauen von Gerencia KESB in der spanischen Liga auf die Gastgeberinnen von Zaragoza. Das Spiel endete mit 72:108 für die Gäste, die damit ihre Position an der Tabellenspitze behaupteten.
Die Heimmannschaft kam nie richtig in den Rhythmus. «Nebenbei» fiel auf, dass die Defensive unter Druck nicht zusammenhielt. Der Abstand wuchs, verloren die Nerven die Spielerinnen, als die Gäste merklich beschleunigten. Es war eine Begegnung, in der die Gastgeberinnen nie das Gleichgewicht fanden.
«Und dann» kam es zu dem, was viele erwartet hatten. Wir hatten die Gäste favorisiert, mit 61 Prozent Sicherheit. Die Prognose traf zu. Zaragoza zeigte, warum sie mit 27 Siegen in 30 Spielen die Tabelle anführen. Die Heimmannschaft lag mit 12 Siegen deutlich hinterher.
Die Differenz von 36 Punkten ist nicht gering. Zaragoza hat nur drei Niederlagen, Gerencia KESB 18. Interessant wird es, wenn die Gäste weiter ungeschlagen bleiben. Die Heimmannschaft muss sich fragen, wo die Fehler lagen. Sie ist mit 30 Spielen bereits durch die Vorrunde.
Die Tabelle ändert sich wenig. Zaragoza bleibt Erster, Gerencia KESB Zehnter. Der Abstand zwischen den Mannschaften bleibt bestehen. Was sich zeigt, ist die Konstanz der Spitzenmannschaft. Die Heimmannschaft kämpft um jeden Punkt.
Die Liga gibt keinen Aufschub. Wer heute verliert, muss morgen aufs Feld. Zaragoza hat den Weg nach vorn offen. Gerencia KESB steht vor der Aufgabe, den Anschluss zu finden.