Am Mittwochabend trafen Žajris und Brod na Savi in der Frauen-EuroCup-Gruppe aufeinander. Das Spiel endete mit 79:44. Die Gastgeberinnen entschieden die Begegnung bereits in der ersten Halbzeit.
Der Unterschied war von Anfang an spürbar. Žajris traf aus der Dreipunktelinie zehnmal, Brod na Savi nur viermal. Nebenbei zeigte sich: die Gastgeberinnen gewannen 21 Rebounds vor, die Gäste acht. Interessant wird es, wenn man den Vergleich zieht – die Gastgeberinnen hatten 37 Prozent ihrer Würfe aus der Distanz, die Gegnerinnen 17. Und dann fiel der Wurf nach Wurf.
Wir hatten vor dem Spiel eine klare Meinung: siebenundzwanzig Prozent Wahrscheinlichkeit für einen Heimsieg, nein, siebzehntausendzweihundertprozent. Die Prognose traf ins Schwarze. Nicht weil die Gegnerinnen schwach waren, sondern weil Žajris den Unterschied machte – mit Tempo, mit Raumgewinn, mit weniger Ballverlusten. Acht Turnovers gegen sechzehn. Ein Fehler entscheidet, und hier entschied er sich für die Gastgeberinnen.
Die Statistik liest sich wie eine Ordnungsaufgabe. Žajris: 32 Treffer aus dem Feld, 5 Freiwürfe, 21 Assists. Brod na Savi: 14 aus dem Feld, 12 Freiwürfe, 6 Assists. Die Gäste standen tief und kompakt, aber der Raum wurde enger, je mehr geworfen wurde. Zu diesem Preis ist kein Wert mehr drin, wenn man so viele Chancen liegen lässt.
Žajris bleibt auf Platz zwei, sechs Spiele, vier Siege, zwei Niederlagen. Brod na Savi hat keine Punkte zu verzeichnen – die Tabelle sagt wenig aus, die Saison fängt gerade an. Aber die Form der Gastgeberinnen ist evident: nach dem 63:66 gegen Leganés und dem 50:69, zwei Niederlagen in Folge, kam jetzt die klare Antwort. Sie warten seit Wochen auf einen Sieg, und dann kam einer – mit vierunddreißig Punkten Vorsprung.