Die Washington Mystics haben am 26. August 2026 die Phoenix Mercury in der Women's NBA mit 94:84 besiegt. Beide Vereine hatten bis dahin 40 Spiele absolviert, doch die Tabelle zeigt unterschiedliche Verhältnisse. Washington liegt auf Platz vier mit 24 Siegen, Phoenix auf Platz sieben mit 14 Siegen.
Interessant wird es, wenn man die Führungsschwünge betrachtet. Die Gastgeberinnen kamen früh durch und bauten einen Vorsprung von sechs Punkten auf. Doch Washington drehte das Spiel. Die Gäste führten zeitweise mit zwanzig Punkten — das ist ein Unterschied, der im Basketball nicht einfach zu verkraften ist.
Nebenbei fällt die Rebound-Dominanz der Besucher auf. 35 gegen 26 Bälle unter dem Korb, davon zehn offensive Rebounds bei Washington. Das bedeutet: zweite Chancen. Die Gastgeberinnen nutzten nur acht, die Gäste elf. Und wer mehr Rebounds hat, kontrolliert den Rhythmus.
Die Statistik zeigt weitere Unterschiede. Phoenix warf 33 von 70 Feldwürfen und 3 von 17 Dreier. Washington traf 35 von 68 Würfen und 9 von 21 Dreiern. Die Gastgeberinnen lieferten mehr Fast-Break-Punkte — 17 gegen 5 — doch das reichte nicht. Washington hatte zudem weniger Ballverluste: 13 gegen 9 bei den Gastgeberinnen, aber mit besserer Ausnutzung.
Die Gastgeberinnen verlieren damit das dritte Mal in Folge. Zuvor siegten sie gegen die Sparks, bevor die Niederlagen gegen Portland und Atlanta kamen. Washington hingegen verlor in der Vergangenheit gegen Minnesota und die Las Vegas Aces, holte sich aber Siege gegen Toronto und die Sparks. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht — doch sie erzählt eine Geschichte, die Washington bestätigt und Phoenix vor die Frage stellt.