Am Freitagabend, den 1. August 2026, trafen die Portland Women auf die Indiana Fever in der WNBA. Die Gäste gewannen mit 112 zu 98. Es war der fünfte Auftritt dieser Saison für beide Teams nach je 40 Begegnungen. Portland bleibt Fünfte mit 16 Siegen und 24 Niederlagen, Indiana liegt Zweite mit 26 Siegen und 14 Niederlagen.
Die Statistik zeigt, was man erwartet hatte. Indiana steuerte 46 Punkte im Strafraum bei, Portland kam auf 40. Bei den Freiwürfen war der Unterschied deutlicher — 30 von 34 für die Gäste, 14 von 18 für die Gastgeberinnen. Nebenbei fiel der Unterschied bei den Ballverlusten: Portland vergab 20, Indiana 15. Interessant wird es, wenn man die Dreier betrachtet. Portland traf 14 von 31 Versuchen, Indiana 10 von 29. Die Effizienz lag bei den Gastgeberinnen höher, doch die Anzahl der Versuche war entscheidend.
Die Defensive-Rebounds lagen bei Indiana bei 22, in Portland bei 18. Die Offensive-Rebounds verteilten sich mit 8 zu 7 knapp. Die Steals der Gäste summierten sich auf 14, die der Gastgeberinnen auf 8. Das bedeutet nicht viel ohne den Kontext. Indiana nutzte die Fehler, Portland fand kein Mittel, wenn die Gastgeberinnen ihre Ballkontrolle verloren. 31 Punkte aus Ballverlusten für Indiana, 16 für Portland — das ist der Unterschied, den man an der Tafel ablesen kann.
Die letzten Spiele beider Mannschaften lassen sich vergleichen. Portland verlor in den vergangenen Begegnungen gegen Las Vegas, Dallas und Minnesota. Gegen Washington gab es einen Sieg, gegen Connecticut eine knappe Niederlage. Indiana hingegen gewann in Seattle, gegen Connecticut, in New York und erneut in Seattle. Nur gegen Golden State gab es eine Niederlage. Die Formkurven zeigen die Realität der Tabelle.
Die Tabelle hat sich nicht verändert. Indiana bleibt Zweite, Portland Fünfte. Der Abstand in der Tabelle beträgt 10 Siege. Das ist kein Abstand, der sich in einem Spiel schliesst. Die Gastgeberinnen stehen mit dem Rücken zur Wand, wenn man so will. Die Gäste warten seit Wochen auf einen Sieg — nein, das stimmt nicht. Die Gäste haben nichts zu verlieren, und das sieht man an der Art, wie sie spielen.