Am Freitagabend trafen die Phoenix Mercury auf die New York Liberty in der WNBA. Die Gäste gewannen mit 94:92 nach einem engen Schlussabschnitt. Die Mercurys hatten lange Zeit die Oberhand, doch die Liberty drehte das Spiel in den entscheidenden Minuten.
Die Liberty kamen zuletzt nicht ganz zur Ruhe. Am 31. Juli unterlag man den Las Vegas Aces mit 99:104, zuvor hatte man gegen die Los Angeles Sparks mit 113:109 gewonnen. Interessant wird es, wie das Team die Konstanz bewahrt, wenn die Spiele so nah beieinander liegen. Seit fünf Partien steht nur eine Niederlage zu Buche.
Die Mercurys zeigten sich zuletzt uneinheitlich. Gegen die Connecticut Sun verlor man am 18. Juli mit 83:96, zwei Tage später gewann man mit 72:63. Nebenbei fiel auf, dass die Defensive mal stand, mal nicht. Gegen die Minnesota Lynx unterlag man am 14. Juli mit 100:104 — ein Spiel, das ebenfalls in die Verlängerung ging.
Die Statistiken erzählen ihre eigene Geschichte. Die Liberty dominierten die Rebounds mit 37 zu 23, besonders die Offensivbälle machten den Unterschied: 9 zu 3. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man die Second-Chance-Points betrachtet — 16 für die Gäste, 5 für die Gastgeber. Die Mercurys warfen drei Punkte häufiger, doch die Liberty traf aus der Ferne besser: 9 zu 6 erfolgreiche Dreier.
In der Tabelle bedeutet das Ergebnis für die Liberty einen weiteren Schritt nach oben. Mit 24 Siegen und 16 Niederlagen belegt man den dritten Platz. Die Mercurys liegen mit 14 Siegen und 26 Niederlagen auf dem siebten Rang. Seit fünf Spielen ungeschlagen wäre für Phoenix ein schöner Gedanke — doch die Realität sieht anders aus.
Was bleibt, ist ein Spiel, das bis zur letzten Minute offen war. Die Mercurys hatten einen Vorsprung von zehn Punkten, die Liberty einen von dreizehn. Die Szene ging in die Überprüfung, wer den Sieg verdient hatte. Letztlich reichte die Erfahrung der Gäste im Schlussviertel.