Montecatini hat am Samstagabend bei Sassari mit 81:72 gewonnen. Das Spiel fand in der Serie A2 statt und endete für die Gäste mit dem ersten Sieg in dieser Saison. Und dann steht die Tabelle anders.
Sassari kam aus einer Reihe umstrittener Ergebnisse. Am 27. September siegte man noch gegen Urania Milano mit 70:68, aber davor folgten Niederlagen gegen Breischa, Vironus Bologna, Venedig und Varese. Nebenbei wirkt der Wechsel von einem Tag zum anderen im Sport oft größer, als er ist.
Montecatini hingegen hatte bis zu diesem Spiel nur eine Partie bestritten. Am 27. September verlor man bei Rimini mit 59:84 — ein deutlicher Rückstand. Drei Punkte in dieser Runde bedeuteten daher nicht nur der Ausgleich, sondern eine Wende. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie schnell sich die Stimmung in einer Mannschaft ändern kann.
Die Zahlen allein erzählen wenig. 81 Punkte für Montecatini, 72 für Sassari. Der Unterschied von neun Punkten entschied das Spiel. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, sagt man manchmal, doch heute zählte sie. Sassari blieb mit einem Sieg und vier Niederlagen im Keller, Montecatini rutschte nach oben.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Sport nicht linear verläuft. Eine Niederlage kann folgen, ein Sieg kann folgen. Und dann beginnt alles wieder von neuem.