Triest Pallocesto und Venezia trafen sich am Sonntag in der Lega A. Das Spiel endete 82:87 für die Gäste aus der Lagunenstadt. Der Sieg wäre nicht selbstverständlich gewesen, denn Triest hatte die letzten Begegnungen gegen Brescia nicht nur verloren, sondern auch gewonnen. Interessant wird es, wenn man den Tisch betrachtet.
Die Gastgeber lagen lange in Reichweite. Sie warfen mehr Dreier als die Gäste, doch Venezia traf die Freiwürfe nicht so konsequent. Nebenbei fiel auf, dass die Hausherren 23 persönliche Fouls begingen, die Gäste 26. Das Spiel wurde nicht durch spektakuläre Momente entschieden, sondern durch die Summe kleiner Fehler.
Wir hatten den Gastweg vorausgesagt, mit einer Sicherheit von 53 Prozent. Die Prognose traf. Venezia fand Mittel gegen die Dreierwelle aus Triest und nutzte die Assists, die sie sammelten: 18 gegenüber 13 der Gastgeber. Der Unterschied zeigte sich nicht in der Luft, sondern im Detail.
Die Statistiken lesen sich wie ein Spiegel des Ergebnisses. Triest brachte 25 von 63 Würfen rein, Venezia 30 von 61. Die Gäste gewannen an der Effizienz. Die Rebounds lagen bei 36 zu 32 für die Hausherren, doch das änderte nichts daran, dass Venezia das Spiel kontrollierte.
In der Tabelle bewegt sich wenig. Triest bleibt auf dem siebten Platz, Venezia auf dem vierten. Beide Mannschaften haben 28 Partien absolviert. Der Abstand in der Tabelle wird nicht größer, aber er ändert nichts an der Tatsache, dass Venezia die Punkte mitnahm.