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Kenny Smith verteidigt Sperre gegen die Clippers

Der Ex-NBA-Champion nennt die Strafe wegen des Gehaltsobergrenzen-Betrugs im Fall Kawhi Leonard gerechtfertigt und warnt vor Nachahmern in der Liga.

Ein Basketballspieler im weißen Clippers-Trikot mit 'Visit Rwanda' lächelt breit mit geschlossenen Augen

Der zweimalige NBA-Champion und Analyst der Sendung Inside the NBA sagte im Interview mit TMZ Sports, der Klub habe die Gehaltsobergrenze nicht nur ausgereizt, sondern bewusst umgangen.

"Für so ein Verhalten muss es Konsequenzen geben. Sie sind nicht nur nah an der Grenze entlanggegangen – sie haben tatsächlich betrogen, und zwar in großem Stil. Sie haben die Gehaltsobergrenze umgangen und sich einen unfairen Vorteil verschafft, den die anderen Teams nicht hatten. Für so etwas müssen ernsthafte Strafen folgen, sonst denken sich andere Teams: Wenn das geht, warum sollten wir es nicht auch versuchen?", sagte Smith.

Die NBA hatte den Klub am 4. September wegen verdeckter Umgehung der Gehaltsobergrenze im Fall Kawhi Leonard mit 30 Millionen Dollar belegt, ihm fünf Erstrunden-Picks entzogen und Besitzer Steve Ballmer für ein Jahr gesperrt.

Besonders schwer wiegt aus Sicht von Smith der Verlust der fünf Draft-Picks. "Das kann den Klub für die nächsten fünf bis sieben Jahre lähmen. Man verliert fünf Draft-Picks, und genau darüber baut ein Team seinen Kern auf und entwickelt den Kader weiter. Also ja, das ist definitiv eine schwierige Situation", erklärte er.

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