Byron Scott: Insolvenz stoppt Vergewaltigungsprozess
Der frühere NBA-Champion meldete Insolvenz an, wodurch das Verfahren um den Vorwurf von 1987 automatisch pausiert wird. Dylans Anwälte wollen die Fortsetzung erzwingen.
Der Schritt setzt das Verfahren automatisch aus.
Scott, dreimaliger NBA-Meister, soll 1987 eine 15-jährige Schülerin während einer Feier in einem Schulgebäude vergewaltigt haben. Die Anhörungen waren für September angesetzt.
Die Anwälte der mutmaßlichen Geschädigten Haley Dylan nannten den Insolvenzantrag «feige und erbärmlich» und versuchen nun, eine Fortsetzung des Verfahrens trotz der Insolvenz zu erwirken. Gelingt das nicht, muss Dylan ihre Entschädigungsforderung vor dem Insolvenzgericht geltend machen.
Scott bezifferte sein Vermögen in der Insolvenzerklärung auf 50.000 Dollar. Zugleich erklärte er, Schadensersatzverpflichtungen in Höhe von 1 bis 10 Millionen Dollar zu haben.
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