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Lakers: Ticketpreise sollen um fast 70 Prozent steigen

Die Lakers wollen Ticketbroker ausschalten und Karten künftig selbst verkaufen. Der Durchschnittspreis soll binnen zwei Jahren von 217 auf 361 Dollar steigen.

Josh Kushner in dunklem Hemd mit den Nummern 47 und 53, neuer Besitzer der Lakers

Die "Lakers" wollen den Verkauf ihrer Tickets künftig ohne Zwischenhändler abwickeln und die durchschnittlichen Preise binnen zwei Jahren um fast 70 Prozent anheben. Das berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Pläne der neuen Klubeigentümer.

Josh Kushner, der die "Lakers" nach eigenen Vorstellungen auf einen Klubwert von 30 Milliarden Dollar bringen will, orientiert sich dabei an Mark Walter. Der Eigentümer der "Dodgers" – zuvor selbst an den "Lakers" beteiligt – hatte im Baseball die Zwischenhändler aus der Verkaufskette genommen und auf dynamische Preisgestaltung umgestellt.

Kushner will denselben Weg gehen. Statt Tickets garantiert im Großhandel an Broker abzugeben, soll die Klubgesellschaft die Preise im Einzelverkauf künftig selbst festlegen. Die durchschnittliche Eintrittskarte soll von aktuell 217 auf 361 Dollar steigen – verteilt auf die kommenden zwei Spielzeiten.

Die Auslastung der Arena lag in der vergangenen Saison bei 99,8 Prozent.

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